Entscheidende Softskills: Die soziale Kompetenz

Es gibt viele Meinungen dazu, was gute Führungskräfte von schlechten unterscheidet. Meiner Erfahrung nach ist das ganz klar die soziale Kompetenz. Sie gehört zu den Soft Skills, ohne die wir im Umgang miteinander nicht bestehen können. Tatsächlich verbergen sich aber hinter dem Schlagwort „soziale Kompetenz“ mehrere Fähigkeiten. In diesem Artikel zeige ich dir, welche das sind und wie du sie für deinen Erfolg als Führungskraft nutzen kannst.

Kommunikationsfähigkeit

Es versteht sich von selbst: Wo Menschen gemeinsam arbeiten, müssen sie miteinander kommunizieren. Entsprechend gehört die Kommunikationsfähigkeit ganz elementar zu den sozialen Kompetenzen, die du als Führungskraft mitbringen solltest. Das gilt insbesondere, da du auch eine Vorbildfunktion erfüllst. Dabei ist Kommunikation nicht einfach als bloßer Austausch von Informationen zu sehen. Wie so oft macht auch hier der Ton die Musik. Bleibe in deiner Kommunikation offen und eindeutig und verzichte möglichst auf vage und zweideutige Aussagen.

Konfliktfähigkeit

Natürlich wäre es schön, wenn wir uns in der Arbeitswelt niemals Konflikten stellen müssten. Aber das ist utopisch. Früher oder später wirst du Auseinandersetzungen bewältigen müssen. Da du Führungskraft bist, geht es dabei nicht immer um Konflikte, in die du direkt involviert bist. Auch Streitigkeiten unter deinen Mitarbeitern solltest du zu deinem Thema machen. Denn Kollegen im Clinche sorgen schnell für schlechte Luft am Arbeitsplatz. Mit deinem Eingreifen zeigst du also, dass dir die Harmonie im Unternehmen am Herzen liegt. Versuche beim Schlichten stets allen Beteiligten aufmerksam zuzuhören, Verständnis zu zeigen und daraufhin einen Kompromiss auszuarbeiten. Nimm die Streitthemen ernst und überlege, wie du ähnliche Situationen in Zukunft vermeiden kannst. Dennoch: Ganz konfliktfrei geht es in keinem Unternehmen zu.

Kritikfähigkeit

Zur Führung von Mitarbeitern gehört auch, dass du Möglichkeiten zur Weiterentwicklung schaffst. Um deine Mitarbeiter zu ihren bestmöglichen Leistungen zu motivieren und ihre Fähigkeiten auszubauen, ist es wichtig, regelmäßig Feedback zu geben. Ist es notwendig, negative Kritik anzubringen, bleibst du sachlich und konkret. Soziale Kompetenz zeigt sich insbesondere dadurch, dass du vor dem Gespräch alle Seiten beleuchtest und zur Sprache kommen lässt.

Ebenso wichtig ist aber auch, dass du Kritik annehmen kannst. Denn auch für Führungskräfte gehört die stete Weiterentwicklung dazu, um langfristig erfolgreich zu sein. Bitte deine Mitarbeiter also aktiv um Verbesserungsvorschläge und ermuntere sie auch dazu, ihre Kritikpunkte vorzutragen. Nimm negative Kritik aber niemals persönlich, sondern sehe sie als Chance, deinen Führungsstil und deine Entscheidung aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen und zu reflektieren. Das heißt nicht, dass du jeden Vorschlag umsetzen musst. Aber höre dir jeden Kritikpunkt aufmerksam an und überlege ganz rational, ob du darin für dich ein Potential zur Weiterentwicklung finden kannst.

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